Als die Geige mit den Wellen tanzte
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Was der Artikel immer wieder bemerkt, ist die Akustik. Nicht die Größe des Raums, sondern seine Nähe.
Blohm nennt David den Crossover-König und verweilt bei der Art, wie sich die Abende entfalteten: klassische Perfektion auf der einen Seite, moderne Pop-Arrangements auf der anderen und dazwischen die fein gezeichnete Brücke, die längst zu einem eigenen Genre geworden ist. Das Kreuzfahrtpublikum — generationsübergreifend — nahm sie alle auf dieselbe Weise auf.
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Diesen Artikel neben Ingeborgs Brief zu lesen, fühlt sich an, als hörte man zwei Zeuginnen denselben Raum von verschiedenen Stühlen aus beschreiben. Die deutsche Presse: Tage voller Leichtigkeit, Abende voller Klangwelten. Ingeborg, am Morgen danach: dieses Konzert lag jenseits aller Worte und wird sich für immer in meinen Geist und meine Seele einprägen. Anderes Vokabular. Dasselbe Erkennen.
Was uns leise auffällt, ist, wie der Artikel nach demselben Register greift wie wir — Gänsehautmomente, die Violine, die mit den Wellen tanzt, der Raum, der mehr wird als er selbst. Als gäbe es ein Vokabular, das Abenden wie diesem vorbehalten ist — und alle, die dabei waren, sprechen es am Ende, egal in welcher Sprache sie ihre Berichte einreichen.
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Lesen Sie den vollständigen Artikel (auf Deutsch) im Kreuzfahrttester. Von Claus A. Blohm · 3. Mai 2026. Das im Beitrag erwähnte Rückblicksvideo wird auf YouTube von Mein Schiff bereitgestellt. Wenn Sie sehen möchten, was Blohm beschreibt — den schwimmenden Konzertsaal, die enge Akustik, das generationsübergreifende Publikum —, finden Sie das im Mein-Schiff-1-Bereich unserer Galerie, neben Ingeborgs Brief, Wiolas Objektiv und den Beiträgen weiterer Gäste.